Designertaschen und warum "pre- loved" eine echte Alternative ist



„Trage eine Designertasche und dein Look wirkt sofort hochwertig und teuer!“ Sehen wir uns Stilvorbilder wie Chiara Ferragni oder Lydia Elise Millen an, komme ich zu dem Ergebnis, dass es stimmt! Diese beiden It- Girls kombinieren nämlich gerne Designertaschen mit „bezahlbarer“ Mode und schon ist ein neuer Look geboren. Denn genau das ist es, was den tragbaren Look ausmacht, von dem wir uns so gerne inspirieren lassen. Nun sind wir aber keine Blogger- Vorbilder und können uns nicht unbedingt die neuesten Designerhandtaschen im Handumdrehen kaufen. Mit dem Traumstück vor Augen ist bei mir eher sparen angesagt. Jedoch das Gefühl, sich dann den Traum der Tasche zu erfüllen, ist unbeschreiblich. Es macht einen stolz, denn es ist gefühlt so ein Kauf, den man nur 1x im Leben hat und die Tasche dann für immer bleibt. So war es für mich zumindest, als ich mir meine erste Designertasche, eine Louis Vuitton Speedy 30 Damier Ebene Canvas zusammen gespart habe. Ich glaube, ich habe damals über ein Jahr Geld zur Seite gelegt und sie mir dann online bestellt. Der Moment, als mir der Postbote das Paket in die Hand gab und ich feierlich mein ganz privates „unboxing“ (ich bin immer wieder beeindruckt, dass youtube dafür jede Menge an Videos aufruft ;-) ) durchgeführt hatte, war ich schon ziemlich stolz auf mich und mein neues Baby. 


Ich habe sie selbstverständlich nicht ausgeführt, sondern feierlich in mein Regal gestellt, gut sichtbar und als „Deko“, damit sie ja nicht abgenutzt wird. Als Wertanlage sozusagen, was diese Taschen in dem Preissegment ja auch wirklich durchaus sind. Denn beispielsweise Louis Vuitton, so wird gesagt, hebt jedes Jahr die Preise an. Irgendwann wurde die „Deko- Tasche“ selbstverständlich doch benutzt. 


Da ich damals noch davon ausging, dass es meine erste und einzige Designertasche werden würde, hatte ich mich ganz gezielt für einen Klassiker entschieden, der auch in gefühlten hundert Jahren noch aktuell ist, wie es bei der Speedy nun einmal der Fall ist. Einmal angefixt, begann jedoch meine Leidenschaft für Designertaschen. Dabei war Secondhand- Ware für mich eine echte Alternative zur neuen Tasche. Ich liebe meine Speedy30 in Monogram Canvas mit einem Code aus dem Jahre 1988. Die Tasche ist fast 30 Jahre alt, sehr gut erhalten und hat so viele Modejahre mitgemacht. Es ist wie mit einem antiken Schrank oder Glas: Diese Tasche schreibt ein Stück Geschichte und ihr Aussehen ist zeitlos und aktuell. Es muss jedoch nicht immer auch gleich eine alte Tasche sein. Viele gebrauchte Taschen sind noch nicht einmal alt, in einem super Zustand und trotzdem eben ein paar Euros günstiger. Damit man aber auch Secondhand das bekommt, was man erwartet, gibt es einige Kleinigkeiten zu beachten. Hier nun ein paar Tipps, die beim Kauf auf diversen online- Plattformen sehr hilfreich sein können.

1)
auf Bewertungen und Empfehlungen achten
Wenn du in einem online- Shop einkaufst, dann google zuerst, welchen Ruf der Anbieter hat oder im Falle eines Privatverkäufers schaue dir ganz genau die Bewertungen an. Klicke dich beispielsweise online auch durch das Profil des Verkäufers und lies dir seine Bewertungen genau durch.

2)
Photos genau sichten
Sind viele Photos von der Tasche vorhanden, ist dies generell schon einmal ein gutes Zeichen. Anhand von Bildern ist oftmals die Echtheit der Tasche an den jeweils bekannten Merkmalen auch schon gut zu sehen. Je detaillierter die Bilder von der Tasche sind, desto besser kannst du dir ein Bild davon machen, in welchem Zustand die Tasche ist. Wenn vielleicht noch zusätzliche Bilder aus einer bestimmten Perspektive fehlen, oder die Produktbeschreibung nicht genau genug ist, dann würde ich den Verkäufer ruhig noch einmal anschreiben und nach den fehlenden Daten fragen. 

3)
Echtheit prüfen
Beim Kauf einer Secondhand- Designertasche spielt die Echtheit natürlich eine elementare Rolle! Alle original Designertaschen haben eine sogenannte Seriennummer, welche oft nicht gleich auf den ersten Blick sichtbar ist. Damit auch wirklich gestellt ist, dass es sich um ein Original handelt, informiert man sich  am besten vorher genau, woran man die Echtheit der Designertasche erkennen kann. Hierzu sind diverse Foren im Internet oder Youtube- Videos (da sind sie wieder ;-)) sehr aufschlussreich. Bittet den Verkäufer darüber hinaus um ein Foto der Seriennummer. Auf diese Weise kann man schon gut beurteilen, ob es sich um einen Fake handelt oder nicht.

4)
Rechnung und Zubehör (wie Staubbeutel und Verpackung)
Wer sich eine Designertasche im Store kauft, bekommt immer eine Rechnung, bei manchen Taschen sogar ein Echtheitszertifikat und einen Staubbeutel oder eine Box mit. Meistens heben die Besitzer diese Belege auf. Bevor ihr euch für eine Tasche entscheidet, würde ich zuerst nach diesen Sachen fragen.




Ich habe mir bereits 3 pre-loved Designertaschen gekauft und würde es auch weiterhin machen. Mit ein bisschen Glück kann man auf diese Weise  wirklich das ein oder andere Schnäppchen machen….
Mehr über meine Designertaschen wie  beispielsweise Louis Vuitton  und Michael Kors könnt ihr auch hier und hier lesen.

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